Aufbau erster Messstelle für den Straßenunterhalt
Wie stark werden Dresdens Straßen belastet? Und wie wirken sich Temperaturen auf den Asphalt aus? Um diese Fragen besser beantworten zu können, hat das Straßen- und Tiefbauamt Dresden im Dezember 2025 eine neue Messstelle an der Tharandter Straße eingerichtet. Sie ist Teil des Smart-City-Projekts „Strategisches Erhaltungsmanagement“.
Die Messstelle befindet sich stadteinwärts kurz vor der Stadtgrenze zu Freital. Dort werden zwei Arten von Daten erfasst: das Gewicht der vorbeifahrenden Fahrzeuge sowie die Temperatur im Straßenbelag. Dazu messen Sensoren regelmäßig die Temperaturen in verschiedenen Tiefen des Asphalts – bis zu 25 Zentimeter unter der Oberfläche. So lässt sich beobachten, wie sich Hitze und Kälte im Jahresverlauf auf den Straßenaufbau auswirken.
Zusätzlich werden die Achslasten der Fahrzeuge gemessen. Die Sensoren erfassen dabei, wie schwer einzelne Fahrzeuge sind und wie stark sie die Fahrbahn beanspruchen. Auch die Geschwindigkeit der Fahrzeuge kann dabei ermittelt werden. Die Messungen erfolgen automatisch, während die Fahrzeuge die Sensoren überrollen.
Die gewonnenen Daten helfen dem Straßen- und Tiefbauamt dabei, den Zustand der Straßen besser einzuschätzen. Ziel ist es, Instandhaltungsmaßnahmen künftig gezielter zu planen und Straßen langfristig zu erhalten. Die Messstelle an der Tharandter Straße ist die erste von insgesamt vier geplanten Standorten im Dresdner Stadtgebiet.



